Act-Vorstellung #5 – Xul Zolar

Für das 7. HumFestival freuen wir uns sehr, euch Xul Zolar vorstellen zu dürfen!

Vielleicht ist es kein Zufall, dass die Musik auf „Fear Talk“, dem Debütalbum der Kölner Band Xul Zolar, eine gewisse malerische Qualität aufweist. Denn die Band hat sich nach einem Maler aus dem 20. Jahrhundert benannt, dem Argentinier Xul Solar.
Genau wie die Bilder der Impressionisten vermittelt auch ihre Musik ein Gefühl von Nostalgie und Unmittelbarkeit und versprüht eine romantische Aura.

Geprägt ist das Album „Fear Talk“ durch die Einflüsse von Künstlern wie The Smiths, Talking Heads oder Phil Collins. Doch wird hier das Alte verformt und in etwas völlig Neues verwandelt.
Textlich kreist das Album um persönliche Themen wie Liebe und Verlust, welche auf einer höchst abstrakten und metaphorischen Weise aufgegriffen werden. Das Persönliche ist hier immer schon politisch und findet niemals in Isolation des Individuums von seiner Umgebung statt. Dies spiegelt sich auch im Titel des Albums „Fear Talk“ wieder, der sowohl als Anspielung auf die wachsende Unsicherheit einer Generation verstanden werden kann, als auch als Kommentar zu der weltweit um sich greifenden Panikmache durch Populisten und Demagogen, die der Zeit, in der „Fear Talk“ entstanden ist, ihren düsteren Stempel aufgedrückt hat.

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