Bandvorstellung #4: Graf Fidi & Nestor

Der erste Kontakt von Graf Fidi mit Rap? Das weiß der 34-jährige Berliner noch ganz genau. »Das Album ›Hell On Earth‹ von Mobb Deep«, sagt Graf Fidi, der eigentlich Hans-Friedrich Baum heißt. 2003 verschlägt es Graf Fidi eher zufällig in den Club SO36 in Berlin-Kreuzberg, wo er bei einem Beatbox-Battle das erste Mal vor dem Publikum ein paar spontane Freestyle-Raps zum Besten gibt. Nach dem Auftritt lernt er eine Rap-Crew aus Cottbus kennen, der er von da an regelmäßige Besuche abstattet. 2008 nimmt Graf Fidi etwas Geld in die Hand und baut sein Wohnzimmer zu einem professionellen Studio um, in dem er anschließend sein drittes Album »Grafische Darstellung« aufnimmt. Er probierte sich im Battlerap und hatte ein Feature mit Spax. Auf seiner aktuellen Platte sind »Ich mach das mit links« die Rap-Tracks klassischer Machart ganz leichtfüßig neben eher experimentelle Nummern, die sich in alle erdenklichen musikalischen Genres vortasten.

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