Bericht 2015

Plakat 4. HumFestivalEin Jahr lang hat sich unser Team aus ca. 10-15 Studierenden der Universität zu Köln regelmäßig getroffen, um alle Vorbereitungen für das HumFestival zu treffen. Diese reichten von der Auswahl der Bands und der Ausarbeitung eines Sicherheitskonzeptes, über die Organisation von Ständen, bis hin zur medialen Präsentation.

Kooperationen

Dieses Jahr entstand neben einer bestehenden Zusammenarbeit mit der Wiso-Fachschaft eine neue Zusammenarbeit mit Fachschaften und dem SprecherInnenrat der Philosophischen Fakultät. Über Fakultätsgrenzen hinweg halfen uns engagierte musik- und organisationsbegeisterte Studierende das HumFestival weiter auszubauen. Neben der finanziellen Unterstützung des StAVV, des Dekanats der Humanwissenschaftlichen Fakultät und des AStA der Uni Köln durften wir uns auch über Hilfe der  Fachschaftenkonferenz der Philosophischen Fakultät freuen.

Stände

Am Tag des Festivals informierten die studentischen Gruppen Weitblick, Micados, Zugvögel, Campus Garten, HSG Weltladen Lindenthal, Rock Your Live e. V., Career Service HF, Green Juice-Festival, Nightline Köln e. V. und Aiesec über ihre Arbeit.

Auch die an der Organisation des HumFestivals beteiligten Fachschaften und der AStA waren präsent. Es gab zum Beispiel einen Losbudenstand, den die Fachschaft des Förderschwerpunktes „Geistige Entwicklung“ organisierte. Die Fachschaft „ Hören und Kommunikation“ machte anhand von Gebärdenvideos auf die Gebärdensprache aufmerksam. Außerdem verteilte sie Liedtexte der Bands an hörgeschädigte Besucher. Die Fachschaft „Inklusion“ lud zum Jutebeutel-Bedrucken ein und informierte die Besucher über ihre Anliegen. In Zusammenarbeit mit der Fachschaft „Inklusion“ wurde außerdem ein Flyer über das HumFestival in Leichter Sprache verfasst. Der Gedanke der Inklusion wurde dieses Jahr durch die Bemühung um einen Gebärdendolmetscher und ein Rollstuhl-Podest erweitert.

Musikalisches Programm

Von 12-22 Uhr sorgten diese Acts auf der Bühne für Stimmung:

JONAS NEUMEYER, der unter anderem bereits für OK KID und Milky Chance auf der Bühne stand, versorgte uns den Tag über und auf der After-Show-Party mit Indietronic und Discohouse.

RICHARD NOONE:  Zwischen Folk und Indie-Pop bewegt sich die Musik des Singer-Songwriters, die von ausgelassenen und ruhigen Momenten erzählt, von Sommernächten und den ersten Herbsttagen.

JJ & THE ACOUSTIC MACHINE erschafften für uns einen Sound, der nicht nur ins Herz und die Beine ging, sondern auch eine Brücke zwischen Folk, Country und Pop schlägt, die fern von stilistischen Zuordnungen den Song in den Mittelpunkt rückt.

STATION 17 entstand 1989 als Projekt einer Wohngruppe in Hamburg. Vom Grundgedanken des reinen kreativ-sozialen Projekts, wuchs die Band zu einer bedeutenden Formation im Bereich des experimentellen Indierock.

THE SECRET SITS schälen sich aus den Klangschichtungen von Radiohead und Sonic Youth, um ihr Publikum in den Bann zu ziehen. Mal verträumt, mal hart gegen den Kopf sind sie immer auf der Suche nach dem richtigen Klang und dabei ist ihnen jedes Mittel recht!

BJÖRNSON BEAR macht Musik, die eine ganze Menge kombiniert: Vor allem inspiriert durch alte Worksongs, Gospel, Blues und Country schafft er seinen eigenen Stil. Er schreibt selbst Texte, lässt aber auch gern alte, kaum bekannte Songs wieder aufleben. Die tiefe Klangfarbe seiner Stimme verleiht ihm seine ganz eigene Note.

PHIASCO!: Im Proberaum in den alten Industriehallen Köln-Mülheims wird nun eine Mischund aus Elementen des 70er-Jahre-Rock mit düsterem Stoner kombiniert. Abgerundet mit einer Prise Pop-Musik geht das Ganze dann runter wie Öl und ab wie Schmitz‘ Katze!

Das MONDO MASH UP SOUNDSYSTEM  berauschte uns mit einer energiegeladenen Melange unterschiedlichster Musikstile zwischen Hip-­Hop, Funk, Reggae, Jazz und Soul und ließen uns keine Zeit unsere Beine stillstehen zu lassen!

CHUPACABRAS: Mit einer großen Portion lateinamerianischem Flair, gemischt mit einer Prise HipHop und einer großen Hand voll Dancehall haben sie bei uns auf dem HumFestival die Massen zum Toben gebracht!

Mit super Sonnenschein genossen die rund 4500 BesucherInnen das HumFestival bis zum Schluss. Danach ging es weiter zur After-Show-Party im Rose Club, organisiert von unseren Partnern und Freunden der Le Debut-Partyreihe.