Bericht 2016

Plakat 5. HumFestival

Mit alten und neuen Gesichtern arbeitete unser Team ein Jahr lang an den Vorbereitungen für das 5. HumFestival.

Ab 12 Uhr begann das Bühnenprogramm und die Stände konnten besucht werden.

Essens- und Infostände

Die Fachschaft „körperlich motorische Entwicklung“ verkaufte Waffeln. Der SpRat unterhielt den Grill- und Pommesstand, wo er auch über seine Arbeit informierte. Fachschaft „EZW, REHA, IKB“ betreute den Obststand. Als Erfrischung gab es Cocktails und Früh Kölsch. Die Kommilitonen von Lui’s Futterbude unterstützten das HumFestival mit veganen Falafel-Wraps.

Vor dem Modulbau gab es die Möglichkeit sich über hochschulpolitische Gruppen, den AStA, und den StaVV zu informieren. Der StAVV hatte einen Bereich aufgebaut, in dem Humfestival-29man auf Sofas in Büchern schmökern konnte. Bei der Fachschaft „Kunst“ konnte man sich gegenseitig durch eine Plexiglasscheibe hindurch porträtieren. Die Scheibe wurde anschließend auf Papier gedruckt, wodurch tolle Bilder entstanden. Auch bei den Fachschaft „Inklusion“ und Fachschaft „Hören und Kommunikation“ konnte man kreativ werden, Beutel besprühen und mit dem Fingeralphabet bedrucken.
Ein großes Festival-Gefühl kam auch bei der Esi-Fachschaft auf, die einen Schminkstand anbot. Die Fachschaft „Intermedia“ fotografierte die Festivalbesucher am Haupteingang der HumF Humfestival-30mit lustigen Foto-Accessoires. Die Fotos findet ihr hier bei Facebook. Auch dieses Jahr gab es wieder eine Losbude, die von der  Fachschaft „Geistige Entwicklung“ organisiert wurde. Hiermit geht ein großes Danke an alle Fachschaften raus, die geholfen haben, das HumFestival noch schöner werden zu lassen!

Lageplan

Lageplan

Vor de IBW-Gebäude reihten sich die Informationsstände studentischer Gruppen: Jugend Rettet, Studentisches Forum für Integration und Bildung (FIB), AIAS, Weitblick, Bezev e. V., Campus Garten, Go Ahead und Campus Radio. Campus Radio hat das Festival außerdem live übertragen. So konnte das Festival wieder als Plattform dienen, auf der Studenten über ihr Engagement informieren konnten.

 

 

 

Line-Up

Marie Angerer – eine junge Singer-Songwriterin aus Recklinghausen. Ihre englischen Indie-Pop/Folk Lieder sind voller Herz, Geschichten und Gedanken. Seit sie 14 ist schreibt sie ihre eigenen Songs, eine ganze Palette neuer Songs hat sie von ihrer Neuseelandreise mitgebracht.

Joel Ney aus Köln spielt straighten Singer/Songwriter-Pop. Die Melodien sind eingängig locker und gleichzeitig irgendwo tief in komplexen Genres verwurzelt. Die Lieder, die Joel arrangiert, funktionieren als klassische One-Man-Show genauso gut wie mit umfangreichen Arrangements und seiner Band im Rücken.

anniyumathis aus Köln sind bekannt für jazzige Rhodes, bassige Synthiesounds und eingängige Gitarrenriffs. Sie verschmelzen mit Mathis groovigem Drumsound und Annis kräftig-souliger, aber auch zart-klaren Stimme zum Genre des Soul-Pop.

Qarthago – Die Stimme von Sänger Jan zieht die Zuschauer und Hörer in eine andere Welt. Wohl gebettet in den Sound der Band, mal sphärisch und leise, mal bedrohlich und laut, aber stets vertraut und doch neu. Die fünfköpfige Band erzählt Geschichten aus dem Leben und das genauso intensiv wie dieses eben sein kann.

Graf Fidi & Nestor: Graf Fidi entwickelte sich von Beatbox-Battles über Erfahrungen in einer Rap-Crew aus Cottbus bis zum Bau seines eigenen Studios. Auf seiner aktuellen Platte »Ich mach das mit links« sind die Rap-Tracks klassischer Machart ganz leichtfüßig neben eher experimentelle Nummern, die sich in alle erdenklichen musikalischen Genres vortasten. Graf Fidi widmete dem HumFestival einen eigenen Song, den HumFestival Song – vielen Dank dafür!

Die vierköpfige Band Captain Disko aus Köln und dem Ruhrgebiet oszilliert textlich zwischen wohldosiertem trockenem Humor und allgegenwärtiger, feuchter Mittzwanziger-Melancholie und lässt die Grenze zwischen beidem in ihren sowohl eingängig-kraftvollen als auch dank dezentem Synthesizereinsatz durchaus tanzbaren deutschsprachigen Pop-Rock-Songs verschwinden.

Giant Rooks aus Hamm bezeichnen ihre Musik als ‚Art Pop‘ und meinen damit künstlerisches Experimentieren, verknüpft mit Pop-Elementen. Das macht ihre Songs zu einer packenden Mischung aus Indierock, Folk und Elektro, schwermütig und tanzbar zugleich. Sie performten schon als Vorband von Kraftklub.

L’aupaire als Headliner hypnotisiert mit seiner leidenschaftichen Art: Die Einfachheit des Blues, bezirzende, vollmundige Melodiebögen des Pop und spannend erzählte Geschichten. Dann wäre da noch diese Wahnsinnstimme irgendwo zwischen Bob Dylan und Tom Waits. Und die Fähigkeit, seine Lieder aus jeder einzelnen Note heraus explodieren zu lassen und so ein unnachahmliches Klangfeuerwerk zu entfachen.

Jonas Neumeyer, der unter anderem bereits für OK KID und Milky Chance auf der Bühne stand, versorgte uns den Tag über und auf der After-Show-Party mit Indietronic und Discohouse.

Rund 4500 BesucherInnen genossen das HumFestival bis zum Schluss. Danach ging es weiter zur After-Show-Party im Club Bahnhof Ehrenfeld, organisiert von unseren Partnern und Freunden der Le Debut-Partyreihe.

Unterstützung

Ein großer Dank für die finanzielle Unterstützung geht an den StAVV, das Dekanat der Humanwissenschaftlichen Fakultät, das Department Heilpädagogik, den AStA der Uni Köln und an die Fachschaftenkonferenz der Philosophischen Fakultät.

Danke an die rund 200 freiwilligen Helferinnen und Helfer, die uns über den Tag geholfen haben Getränke und Essen zu verkaufen – durch diese Hilfe war es wieder möglich das Festival weiterhin umsonst stattfinden zu lassen!

 

Externe Berichte über das HumFestival 2016

Sku’s Blog: HumFestival 2016- I would do it all again ❤